15 Jahre ohne Steve Jobs

Am 5. Oktober 2011 starb Steve Jobs. Heute, genau 15 Jahre später, erinnern wir uns an einen Menschen, der unseren Umgang mit Technik entscheidend geprägt hat.

Seine Geschichte mit Apple begann 1976, als er gemeinsam mit Steve Wozniak das Unternehmen gründete. Auf den Apple I folgte 1984 der Macintosh. Nach seiner Rückkehr zu Apple 1997 begann ein weiteres prägendes Kapitel: iMac, iPod, iPhone und iPad veränderten, wie wir arbeiten, Musik hören, kommunizieren und digitale Inhalte erleben.

Jobs betrachtete Technik aus der Perspektive der Menschen, die sie benutzen würden. Technische Daten allein genügten ihm nicht. Entscheidend war, wie sich ein Produkt anfühlte, wie verständlich es war und welchen Platz es im Alltag einnehmen konnte. Gestaltung und Funktion gehörten für ihn zusammen. Selbst die kleinsten Details verdienten Aufmerksamkeit.

Als Steve Jobs starb, war aus dem Unternehmen mit den Anfängen in einer Garage eine der einflussreichsten Technologiefirmen der Welt geworden. Die Produkte aus seiner Zeit bei Apple haben ganze Branchen verändert. Auch 15 Jahre später ist seine Handschrift in vielen Dingen erkennbar, die wir täglich ganz selbstverständlich nutzen.

Heute erinnern wir uns an Steve Jobs.

1955–2011

Copyright Foto: Apple

Lern den iOS, iPadOS und mehr besser kennen – Apple Handbücher für OS 27 da.

Oder irgendwie so.. Apple hat nun die iOS, iPadOS, watchOS, macOS, tvOS-Handbücher für die 27er Betriebssystem veröffentlicht.

Die Links dazu habe ich hier für dich – iOS 27 Handbuch, iPadOS 27 Handbuch, watchOS 27 Handbuch macOS 27 Handbuch, tvOS 27 Handbuch.

Warum ich eine Collagen-App gebaut habe, obwohl es schon tausend gibt

Es gibt Ideen, die entstehen aus einem Businessplan. Und es gibt Ideen, die entstehen abends auf dem Sofa, weil man zum dritten Mal in einer Woche dieselbe App deinstalliert hat.
Gridium gehört eindeutig zur zweiten Sorte.

Der Auslöser: eine App, die keiner mehr pflegt

Angefangen hat es ganz unspektakulär. Ich wollte vier Urlaubsfotos in ein Raster packen, um sie in eine Story zu schieben. Keine Kunst. Kein Anspruch. Vier Bilder, ein Quadrat, fertig.

Also die App geöffnet, die ich dafür jahrelang genutzt hatte — und festgestellt: Die ist tot. Nicht offiziell tot, das macht ja niemand mehr. Sondern auf diese leise Art tot, die man erst merkt, wenn man genauer hinschaut. Letztes Update vor drei Jahren. Kein Dark Mode. Die Story-Formate kennen das aktuelle iPhone-Seitenverhältnis nicht. Beim Export kommt ein Bild raus, das aussieht, als hätte es jemand ausgedruckt, eingescannt und wieder abfotografiert. Alles etwas übertrieben, aber so fühlte ich mich.

Das ist der Moment, in dem man in den App Store geht und denkt: Wird schon eine Alternative geben.

Gab es. Ungefähr vierhundert.

Dann: Werbung, Abo, Upload — bitte alles gleichzeitig

Was danach kam, kennst du vermutlich selbst.

Du lädst eine App, die in den Screenshots aussieht wie ein aufgeräumtes Designtool. Du öffnest sie, und als Erstes fährt ein Paywall-Vorhang hoch: Jahresabo, drei Tage gratis, X-Button irgendwo im oberen Drittel versteckt und ungefähr so groß wie ein Staubkorn. Du tippst dich durch. Dann ein Ad-Banner. Dann ein Video-Ad, wenn du eine Vorlage anfassen willst, die nicht zu den drei kostenlosen gehört.

Und irgendwann, wenn du zwischendurch mal in die Datenschutzangaben schaust, der eigentliche Punkt: Deine Fotos gehen hoch. Auf irgendeinen Server, irgendwo. Für „die Verarbeitung“. Für ein Raster. Für vier Bilder nebeneinander, die mein Telefon seit ungefähr 2011 auch lokal zusammenrechnen könnte.

Ich habe damals ehrlich eine Weile dagesessen und überlegt, ob ich zu empfindlich bin. Ich bin es nicht. Eine Collage ist eine der harmlosesten Bildoperationen, die es gibt. Dafür brauche ich keinen Account, keine Cloud, kein Tracking-SDK und ganz sicher kein Abo für 39,99 € im Jahr.

Die Schnapsidee

Der Satz, mit dem so etwas anfängt, lautet: „Das kann doch nicht so schwer sein.“

Der Satz ist gelogen. Aber er ist ein guter Startpunkt.

Ich habe also an einem Abend Xcode aufgemacht, mit dem festen Vorsatz, mir das „nur mal kurz anzuschauen“. Einfach um zu verstehen, wie viel Arbeit tatsächlich dahintersteckt, ein Bild in ein Raster zu legen. Aus dem kurzen Anschauen wurde ein Wochenende. Aus dem Wochenende wurden Abende. Aus den Abenden wurde eine App.

Und es war, das muss ich fairerweise sagen, überhaupt nicht schwer. Das Raster war nach zwei Stunden da. Der ganze Rest hat Monate gedauert.

Das Konzept: eine Regel, an die ich mich gehalten habe

Bevor ich ernsthaft angefangen habe, habe ich mir eine einzige Regel aufgeschrieben:

Die Fotos verlassen das Gerät nicht.

Kein Server. Kein Upload. Keine Registrierung. Kein Analytics, das mir erzählt, welche Vorlage du wie lange angeguckt hast. Alles, was Gridium macht, passiert auf deinem iPhone, und wenn du die App schließt, ist nichts irgendwo anders.

Das klingt nach einem Feature. Es ist aber vor allem eine Entscheidung, die einem hinterher viele weitere Entscheidungen abnimmt. Denn sobald diese Regel steht, kannst du ganze Kategorien von Funktionen gar nicht erst bauen — und genau die sind es, die andere Apps so unangenehm machen.

Der Rest war dann Handwerk, und zwar der Teil, über den man beim Start nicht nachdenkt:

  • 21 Vorlagen, von 2×2 über Streifen und Mosaike bis zum Einzelbild. Nicht dreihundert. Einundzwanzig, die ich selbst benutzen würde.
  • Jedes Foto lässt sich in seiner Kachel zoomen und verschieben. Klingt banal. Ist der eine Punkt, an dem die meisten Collagen-Apps scheitern, weil sie stumpf mittig beschneiden und dir dabei konsequent den Kopf abschneiden.
  • Formate, die zu dem passen, wo die Bilder hinsollen: quadratisch, hochkant, Querformat, Instagram Story.
  • Hintergrund, Abstände, Eckenradius — die kleinen Schrauben, mit denen aus einem Raster ein Bild wird, das man auch wirklich posten mag.
  • Text und Sticker, für alle, die eine Collage nicht nackt lassen wollen.
  • Ein echter Dark Mode, richtig schwarz, für OLED.

Und: kostenlos. Ohne Werbung. Ohne Abo. Ohne den Trick, dass die guten Vorlagen hinter einer Bezahlschranke liegen.

Der unglamouröse Teil: Bugfixing

Über diesen Abschnitt schreibt niemand gerne, deshalb kommt er hier ausführlich.

Das Bauen einer App ist der schöne Teil. Der lange Teil ist alles danach. Ein Foto im Hochformat, das in einer Querformat-Kachel landet. Ein Export, der auf dem einen Gerät scharf ist und auf dem anderen einen Tick unscharf. Ein Sticker, der nach dem Drehen an einer anderen Stelle sitzt, als er vorher saß. Speicher, der volläuft, wenn jemand neun 48-Megapixel-Bilder gleichzeitig in ein Raster wirft — was natürlich sofort jemand tut.

Dazu kommt die Erkenntnis, dass „funktioniert bei mir“ ungefähr so viel wert ist wie ein Wetterbericht von gestern. Meine Fotomediathek ist aufgeräumt. Andere Mediatheken sind es nicht. Da liegen Screenshots, Live Photos, Panoramen, Bilder aus WhatsApp mit seltsamen Metadaten. Jedes davon findet zuverlässig eine Annahme, die ich beim Entwickeln getroffen habe, ohne es zu merken.

Ich habe in dieser Phase mehr gelernt als beim eigentlichen Programmieren. Vor allem: Eine App ist nicht fertig, wenn sie funktioniert. Sie ist fertig, wenn sie sich nicht mehr anfühlt, als müsste man vorsichtig mit ihr umgehen.

Warum ich das trotzdem gemacht habe

Es gibt genug Collagen-Apps. Die Welt hat auf meine nicht gewartet, und ich mache mir da keine Illusionen.

Aber ich glaube, es lohnt sich, kleine Werkzeuge zu bauen, die eine Sache ordentlich machen und einen dabei in Ruhe lassen. Nicht jede Software muss ein Geschäftsmodell mit sich herumschleppen, das größer ist als sie selbst. Manchmal reicht es, wenn eine App aufgeht, tut, was sie soll, und wieder verschwindet.

Und ganz nebenbei ist da noch dieser Effekt, den ich unterschätzt hatte: Wenn dich etwas an einem Ding stört, das du jeden Tag benutzt, kannst du es inzwischen einfach ändern. Das ist eigentlich eine ziemlich große Sache.

Gridium gibt es kostenlos im App Store, für iPhone, auf Deutsch und Englisch. Eine Android-Version steht auf der Liste.

👉 Gridium im App Store

Wenn dir etwas fehlt oder etwas kaputt ist: Schreib mir. Genau dafür habe ich das Ding gebaut.

iPhone 18 Pro Kamera-Review: Austin Mann zeigt wie wertvoll die variable Blende ist

Nahezu jedes Jahr schaue ich als erstes beim neuen iPhone auf das Kamera-Review von Austin Mann. Er highlighted einige Features, ganz besonders die neue Blende im iPhone 18 Pro und 18 Pro Max.

Review hier zu finden: https://www.austinmann.com/trek/iphone-18-pro-camera-review-dunton

Zu Gast im Podcast „Schleifenquadrat“

Ich nutze nun seit 2009 Apple-Produkte und es war schon irgendwie immer ein Auf und Ab der Gefühle! Mal ist man totaler Fanboy und manchmal will man alles abschaffen, Systeme wechseln und immer wieder dreht sich dieses Hamsterrad!

In meiner Zeit, als ich 2017 bei Apple in Hamburg anfing, stand ich am Bahnhof und schaute durch die Presse- und Bücherabteilung – jedes Mal aufs Neue lief ich an der MacLife vorbei. Dies war schon immer ein Magazin, welches vielleicht durch die aufwendigen Cover ein Eyecatcher war, mich aber jedes Mal aufs Neue abgeholt hat!

Dass ich jetzt im Rahmen der 296. Folge Teil dessen sein durfte ehrt mich besonders – vor allem, weil Apple ein Produkt vorgestellt hat, welches nach dem Original-iPhone das wohl veränderte Design in der Geschichte ist.

Die Folge findest du auf schleifenquadrat.fm oder überall wo es Podcasts gibt so wie bei Apple Podcasts.

iOS 27: Wenn trotz Pi-hole plötzlich wieder Werbung auftaucht

Kleiner Hinweis für alle, die ein iPhone oder ein iPad mit Mobilfunk nutzen und auf iOS 27 beziehungsweise iPadOS 27 aktualisiert haben: Wenn ihr im WLAN plötzlich wieder Werbung auf Webseiten seht, obwohl Pi-hole oder AdGuard Home mitlaufen, lohnt sich ein Blick in die WLAN-Einstellungen.

Dort findet ihr die Option „Verbindungshilfe verwenden“. Sie sorgt dafür, dass euer Gerät bei Problemen mit der WLAN-Verbindung zusätzlich Mobilfunk nutzt. Dabei kann auch euer DNS-Werbefilter im heimischen Netzwerk umgangen werden.

Die Verbindungshilfe ersetzt die bisherige WLAN-Unterstützung. War diese vor dem Update eingeschaltet, ist auch die neue Funktion aktiv. Apple beschreibt das hier.

Wenn ihr betroffen seid, deaktiviert die Option für euer WLAN. Anschließend sollte die Werbung wieder wie gewohnt gefiltert werden. Falls nicht, startet das Gerät einmal neu.

Kleine Einstellung, die man bei der Fehlersuche leicht übersieht.

Zu finden unter: Einstellungen – WLAN – Verbindungshilfe“

Apple veröffentlicht erste Entwicklerbeta von iOS 27.2

Nur zwei Tage nach dem Start von iOS 27 hat Apple die erste Entwicklerbeta von iOS 27.2 veröffentlicht. Damit überspringt der Hersteller vorerst iOS 27.1, das auf das neue iPhone Duo ausgerichtet ist. Welche Neuerungen die rund 22 GB große Testversion enthält, war zum Zeitpunkt des Berichts noch offen. Für Oktober hat Apple bereits eine überarbeitete Health-App und zusätzliche Sprachen für Siri AI angekündigt.

Ein Veröffentlichungstermin für iOS 27.2 steht noch nicht fest.

Das iPhone 18 Pro soll beweisen können, dass dein Foto ein Foto ist

Früher hat man ein Foto gezeigt, damit andere glauben, dass man irgendwo gewesen ist. Heute darf man gelegentlich erst erklären, dass der Ort existiert, die Menschen auch und der Sonnenuntergang nicht aus einem Textfeld stammt.

KI macht vieles möglich. Unter anderem die etwas absurde Situation, dass eine Kamera künftig nachweisen muss, tatsächlich eine Kamera benutzt zu haben.

Apple geht dieses Thema beim iPhone 18 Pro mit einem neuen Modus namens „Reference Image“ an. 9to5Mac berichtet über die technischen Hintergründe. Und die sind durchaus spannender, als der Name vermuten lässt. „Referenzbild“ klingt schließlich erst einmal nach einer Datei, die man für die nächste Küchenplanung aufbewahrt.

Ein Foto mit Herkunftsnachweis

Der freiwillig aktivierbare Modus startet auf der Hauptkamera des iPhone 18 Pro und Pro Max. Der Sensor signiert die Bilddaten direkt bei der Aufnahme. Daraus entsteht ein geschütztes digitales Negativ. Kryptografische Zeitstempel grenzen zusätzlich ein, wann das Foto entstanden ist.

Anschließend kann Apples Private Cloud Compute dieses Negativ prüfen, zum fertigen Referenzbild verarbeiten und signieren. Laut Apple bleiben die Bildinhalte dabei auch für das Unternehmen selbst unzugänglich. Die technische Beschreibung findet sich in Apples Security-Blog.

Der entscheidende Gedanke dahinter gefällt mir: Der Herkunftsnachweis beginnt dort, wo das Licht auf den Sensor trifft. Ein nachträglich angeheftetes „Ist wirklich echt“-Schild hätte ungefähr den Charme einer Kleinanzeige mit dem Zusatz „Vertrauen Sie mir“.

Glaubwürdig, ohne gleich den Fotografen auszuweisen

Auch beim Datenschutz steckt ein interessanter Gedanke dahinter. Außenstehende sollen anhand des Nachweises weder das konkrete Gerät identifizieren noch verschiedene Referenzbilder demselben iPhone zuordnen können. Außerdem lassen sich Nachweise für betrügerische Bilder nachträglich widerrufen. Apple berücksichtigt damit ausdrücklich, dass auch ein aufwendig abgesichertes System nicht unfehlbar ist. Quelle: Apple

Gerade für Menschen, die sensible Situationen dokumentieren, erscheint mir diese Kombination sinnvoll. Die Herkunft einer Aufnahme belegen zu können, sollte schließlich nicht voraussetzen, der Öffentlichkeit gleich die eigene Visitenkarte mitzugeben.

Bild: iPhone 18 Pro von apple.de

Die Kamera bestätigt die Aufnahme. Den Kontext müssen wir weiterhin prüfen.

Bei aller Begeisterung würde ich daraus allerdings kein allgemeines Wahrheitssiegel machen.

Auch eine echte Aufnahme kann eine inszenierte Szene zeigen. Ein geschickt gewählter Ausschnitt kann täuschen, eine falsche Bildunterschrift sowieso. Wer einen Unsinn fotografiert, hat anschließend immer noch ein Foto von Unsinn.

Für mich liegt der Nutzen deshalb in einer engeren, aber wichtigen Frage: Lässt sich nachvollziehen, dass dieses Bild auf einer tatsächlichen Kameraaufnahme beruht?

Für den deutschen Alltag gibt es außerdem einen ziemlich deutlichen Haken: Laut 9to5Mac ist Reference Image in der EU und in China nicht verfügbar. Hier bleibt die Funktion damit vorerst etwas, über das man lesen kann, statt es selbst auszuprobieren.

Trotzdem bleibt die Idee bei mir hängen. Bei Kameras reden wir gern darüber, wie beeindruckend ein Bild aussieht. Ob wir ihm vertrauen können, könnte künftig mindestens genauso interessant werden.

Das Urlaubsfoto muss dann vielleicht irgendwann seine Echtheit belegen. Ob der Urlaub wirklich so entspannt war, bleibt weiterhin eine andere Geschichte.

Willkommen bei Kopfnotiz.de

Für Technik, die im Kopf bleibt. Und Gadgets, die da vielleicht wieder raus sollten.

Es gibt Dinge, die braucht man. Und es gibt Dinge, bei denen man erst nach dem dritten Testbericht ziemlich überzeugend erklären kann, warum man sie braucht.

Willkommen bei Kopfnotiz. Ich bin Patrick, und ihr ahnt vermutlich schon, in welcher dieser beiden Kategorien wir uns hier gelegentlich bewegen werden.

Noch ein Technik-Blog? Das Internet war doch fast fertig.

Stimmt. Es gibt bereits genügend Datenblätter, Unboxings und Menschen, die mit erstaunlicher Ernsthaftigkeit über die Position eines USB-Anschlusses diskutieren.

Trotzdem fehlt zwischen all den Produktmeldungen manchmal genau das, was mich an Technik interessiert: die persönliche Perspektive. Was macht ein Gerät im Alltag angenehm? Welche kleine Funktion ist überraschend gut? Und warum begeistert mich ein Gadget, dessen Existenz ich gestern noch nicht kannte?

Für solche Fragen gibt es Kopfnotiz.

Hier schreibe ich über Technik, Gadgets und Dinge, die meine Neugier wecken. Über gute Ideen, durchdachte Details und gelegentlich auch über Lösungen, deren passendes Problem offenbar noch entwickelt wird.

Zwischen „ziemlich praktisch“ und „okay, ich will das“

Mich interessiert, was Technik mit unserem Alltag macht. Ob sie etwas erleichtert, kreative Möglichkeiten eröffnet oder einfach Freude bereitet. Auch Letzteres darf ein Kaufargument sein. Man muss dafür keine PowerPoint-Präsentation mit Effizienzsteigerungspotenzial anlegen.

Spannend wird es für mich dort, wo aus technischen Möglichkeiten etwas entsteht, das man tatsächlich gern benutzt. Ein Gerät kann auf dem Papier großartig sein und im Alltag vor allem eine weitere Sache, die geladen werden möchte.

Umgekehrt kann ein unscheinbares Detail dafür sorgen, dass man denkt: Genau so hätte das schon immer funktionieren sollen.

Darüber möchte ich schreiben. Persönlich, neugierig und mit genug Abstand zur eigenen Begeisterung, um gelegentlich festzustellen: Ja, Patrick. Das ist trotzdem nur ein Ladekabel.

Warum „Kopfnotiz“?

Weil gute Gedanken selten dann auftauchen, wenn man gerade ein ordentlich benanntes Dokument geöffnet hat.

Sie kommen beim Ausprobieren, Lesen, Herumspielen. Manchmal bleiben sie hängen. Manchmal verschwinden sie zwischen zwei Browser-Tabs – direkt neben dem Produkt, das man „nur mal kurz anschauen“ wollte.

Kopfnotiz gibt diesen Gedanken einen Platz. Aus einer Beobachtung wird ein Text, aus einer spontanen Begeisterung vielleicht eine fundierte Meinung. Und manches darf auch eine offene Frage bleiben.

Schön, dass du da bist.

Wenn du Technik magst, dich für Gadgets begeistern kannst und trotzdem gelegentlich wissen möchtest, ob wir hier gerade Fortschritt erleben oder nur einen Kühlschrank mit App, bist du hier richtig.

Ich freue mich auf Entdeckungen, Aha-Momente und gute Diskussionen.

Patrick